Anker

Letzte Woche war ich bei fiftyfifty beim Creative Morning. Den Tag zuvor habe ich mich noch über das Wetter beschwert, über dies, über das… Ich bin vom perfekten Szenario ausgegangen und habe kritisiert, dass dieses Szenario nicht eingetreten ist. Doch die Frage ist, wo liegt der Anker?

Als Rednerin war eine ehemalige Obdachlose eingeladen worden. Sie hat darüber erzählt wie toll sie es findet nun zu einem zuhause fahren zu können. Wie sie sich freut, wenn sie ihre eigene Tür auf und zu machen kann. Wie toll es ist einen eigenen Schlüssel zu haben. Sie war dankbar. Dankbar für Dinge, die wir für selbstverständlich nehmen. Ihr Anker war bei 0. Bei: Kein Haus, kein Bett, keine Tür. Bei: Auf der Straße.

Ja, jeder hat Probleme und jeder hat auch das gute Recht dazu. Aber regelmäßig den Anker auszuwerfen und zu checken‚ wie sehen meine Probleme in Relation aus, das macht uns glücklich. Und das ist nur fair. Da sind schließlich Menschen, die ganz andere Probleme haben.

Eure Judy

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