Test & Learn

Warum sich immer so viele Gedanken im Voraus machen? Warum immer alles zum Perfektionismus treiben?

Wer sich zu viele Gedanken macht, bleibt oftmals in der Theorie. Letztendlich machen aber die Taten den Unterschied. Sie sind das Entscheidend und nicht, was noch in der Luft schwebt. „Gut Ding will Weile haben“ – ja. Aber auch nicht zu viel Weile.
Da den richtigen Moment zu finden, das ist der Balanceakt.  Aber irgendwann heißt es einfach machen. Raus gehen und dann lernen. Das Gelernte mitnehmen und sich beim nächsten Mal verbessern.

Und letztendlich ist doch nur der Fehler ein Fehler, der zwei mal gemacht wurde.
Wir haben in uns diesen Schutz. Den Schutz davor angreifbar zu werden, wenn wir nichts Perfektes liefern.
Leider grenzt uns die Angst in unserer Kreativität und Freiheit extrem ein.
Wer sagt was perfekt ist und was bringt uns dieser sichere Bereich?
Wir entwickeln uns doch eh nur weiter, wenn wir da mal rausgekommen sind und dann durch das Feedback lernen können.

Also, habt mehr Mut zum experimentieren.
Test & Lern eben.

Habt einen schönen Tag!
Eure
Judy

Weiterlesen

Ich male mein Bild

Viel zu oft mache ich mir Gedanken darüber was andere tun, wie andere Menschen leben.
Rege mich darüber auf und meine es besser zu wissen.
Zuerst einmal ist das ziemlich arrogant. Wieso sollte ich besser wissen wie man glücklich ist ? Dazu habe ich keinerlei Recht.
Des Weiteren habe ich in der ersten Nacht in Porto, am Abend bevor ich den portugiesischen Jakobsweg gestartet bin, in einem Restaurant den Johannes kennen gelernt. Und der hat etwas sehr spannendes, richtiges gesagt.

„Du kannst nur dein eigenes Bild malen nicht das von anderen. Vielleicht gefällt anderen dann was sie sehen und sie benutzen die gleichen Farben für ihr Bild, aber malen kann jeder immer nur sein eigenes Bild. Und so kann auch jeder nur seinen eigenen Weg gehen.“

Ich habe in diesem Moment beschlossen, dass ich mich nun auf mein Bild konzentrieren möchte, dass ich es so bunt und lebhaft wie nur möglich malen will.
Dass ich ein Vorbild sein möchte mit meinem Bild, dass ich mit meinem Bild inspirierend sein möchte.
Für mich und für andere.

Alles liebe
Judy

Weiterlesen

Speak out loud


Warum weiter Angst haben? Warum weiter verstecken?

Letzte Woche ist mein 1. YouTube Video online gegangen.
Ich bin jetzt auf YouTube!

Warum?
Weil ich es leid bin mich nicht zu trauen.
Weil ich es leid bin, mir Gedanken zu machen, was die anderen wohl darüber denken würden.
Weil ich diese Plattform liebe und ich denke dort einen Mehrwert bringen zu können.

Was es dort geben wird?
Ich will motivieren.
Ich will inspirieren.
Ich will unkonventionell sein.
Ich will bewegen.
Ich will Alternativen aufzeigen.

So, see you there.

Alles liebe
Judy

Weiterlesen

Anker

Letzte Woche war ich bei fiftyfifty beim Creative Morning. Den Tag zuvor habe ich mich noch über das Wetter beschwert, über dies, über das… Ich bin vom perfekten Szenario ausgegangen und habe kritisiert, dass dieses Szenario nicht eingetreten ist. Doch die Frage ist, wo liegt der Anker?

Als Rednerin war eine ehemalige Obdachlose eingeladen worden. Sie hat darüber erzählt wie toll sie es findet nun zu einem zuhause fahren zu können. Wie sie sich freut, wenn sie ihre eigene Tür auf und zu machen kann. Wie toll es ist einen eigenen Schlüssel zu haben. Sie war dankbar. Dankbar für Dinge, die wir für selbstverständlich nehmen. Ihr Anker war bei 0. Bei: Kein Haus, kein Bett, keine Tür. Bei: Auf der Straße.

Ja, jeder hat Probleme und jeder hat auch das gute Recht dazu. Aber regelmäßig den Anker auszuwerfen und zu checken‚ wie sehen meine Probleme in Relation aus, das macht uns glücklich. Und das ist nur fair. Da sind schließlich Menschen, die ganz andere Probleme haben.

Eure Judy

Weiterlesen

Hör dir zu

Ist es nicht komisch, dass wir aufgehört haben auf unseren Körper zu hören?
Dass wir nicht mehr verstehen, was unser eigener Körper uns sagen will?

Wieso arbeiten wir gegen ihn, vertrauen ihm nicht?
Der Körper ist ein Wunder.
Dass wir Tag für Tag aufwachen und leben, ist ein Wunder. Und wir wertschätzen es nicht. Wir nehmen alles für selbstverständlich und denken: „Körper, nerv mich jetzt nicht. Hör auf wehzutun.“ Und schmeißen eine Tablette ein. Anstatt wir innehalten und dem Ursprung auf den Grund gehen, anstatt wir zuhören und dankbar sind, dass es diese Stimme überhaupt gibt.

Nein, wir rennen von einem Termin zum nächsten, wir essen schnell, damit das Hungergefühl uns nicht weiter nervt, wir „müssen müssen müssen.“ Und letztendlich haben wir doch nicht alles geschafft und schlafen mit einem unguten Gefühl ein, mit dem wir auch wieder aufwachen.

Hey, dein Körper bringt Meisterleistungen, jeden Tag!
Und ein aufrichtiges Zuhören, Lieben und Umsorgen gebührt ihm. Oder nicht?
Denn er will ja funktionieren, will dir deinen Alltag ermöglichen, will für dich voller Energie sein.
Deswegen: Hör zu!

Alles Liebe
Judy

Weiterlesen

Wunder

 

Ich war gestern in dem Film ‚Wunder‘ und habe verschiedene Impulse mitgenommen.

Zum Einen fand ich den Grundschullehrer toll, denn er hat jeden Monat mit einer neuen Maxime begonnen und seinen Schülern damit Stück für Stück Werte vermittelt und sie inspiriert.Zum Anderen war die Hauptaussage des Films, dass wir uns immer viel zu sehr in Oberflächlichkeiten verlieren und vergessen das Hauptaugenmerk auf den Menschen mit als seinen Facetten zu legen.
Ich sage nicht, dass aufs Aussehen zu achten das Schlimmste ist, das glaube ich nicht, aber die Gedanken, Einstellungen und vor allem Taten sind doch elementar. Die zu erfassen benötigt jedoch Zeit, Zeit die wir den Menschen geben müssen, um sie überhaupt erst kennen zu lernen und wenn wir innerhalb von Sekunden meinen die Person erfasst zu haben, dann ist das zwar menschlich, aber wird keinem Menschen in seiner Komplexität gerecht.

Der Film hat mich also nochmal daran erinnert geduldig zu sein, meine Vorurteile zu reflektieren und hinten anzustellen.

Weiterhin erinnert der Film nochmal daran wie wichtig der Zusammenhalt in der Familie und unter Freunden ist. Egal was kommt, Menschen bei denen man man selbst sein kann und die einen unterstützen, egal was man tut, das sind doch letztendlich die Menschen bei denen wir Kraft tanken, nur leider vergessen wir das immer viel zu schnell. Da ist das Ego, das mit Karriere bedient werden will, das meint es auch alleine zu können, aber eins der Grundbedürfnisse ist es einem „Stamm“ anzugehören und ein soziales Umfeld zu haben.

Ich habe mir heute jedenfalls ganz viel Zeit zum quatschen mit meiner Mitbewohnerin gelassen und mit meinen Eltern telefoniert. ♥️

Ich hoffe, dass ich euch inspirieren konnte.
Eure Judy

Weiterlesen

Ausbrechen

Der böse Alltag
Montags bis Freitags die gleiche Arbeit, die gleichen Aufgaben, die gleichen Menschen, der gleiche Weg zur Arbeit.
Daraus resultierend die gleichen Gedanken. Die Vergangenheit als Vorhersage für die Zukunft.

Wo ist der Kitzel etwas Neues zu tun?
Wo die Aufregung sich weiterentwickeln zu können?

Wer immer tut was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
Der Spruch ist mir letztens nochmal über den Weg gelaufen.
Und wer immer das gleiche tut, bleibt bei der Erwartung der gleichen Ereignisse.
Die dann auch eintreten.
Ausbrechen.
Ausbrechen aus der Routine, dem Alltag. Mit Hinblick auf Neues. Um sich weiterzuentwickeln, neue Erfahrungen zu machen und damit neue Gedanken und Perspektiven zu beeinflussen.
Wie wäre es mal wieder mit einer Reise?
Einem anderen Café?
Mit einem anderen Weg zur Arbeit?
Das muss gar nichts großes sein, selbst eine kleine Veränderung kann schon so viel bewirken.

Alles Liebe 
Judy

Weiterlesen