Warum eigentlich heilen?

Muss ich heilen?

Als ich auf Koh Phangan angekommen bin, war ich umgeben von Heilungsangeboten. Hiermit heilen, hiermit oder hiermit?

Zuerst dachte ich: „Oh mein Gott, bin ich denn so krank?“

„Oh mein Gott, bin ich denn so krank?“

Doch healing bedeutet dort nicht, dass man krank ist. Nein. Mehr sich weiter zu entwickeln. Altes loszulassen und damit Platz für Neues zu schaffen. Energien wieder zum Fließen zu bringen.

Ein Ereignis ist mir stark in Erinnerung geblieben. Ich war bei einer Breathwork Session mit fünf anderen Teilnehmern. Es war eine gute Session. Danach haben wir uns noch in einen Kreis gesetzt und über unsere Erfahrungen gesprochen. Ein Teilnehmer schien sehr frustriert. Er erzählte wie er schon sehr viele Breathwork Sessions mitgemacht hatte und immer noch keinen „Durchbruch“ erlangt hatte. Er meinte „Ich habe mir schon extra eine Auszeit genommen, ich kann nicht ewig auf meine Heilung warten.“

Puh.

Heilung beginnt IMMER mit erkennen und akzeptieren. Danach wird die „Heilung“ einfacher.

Ich persönlich glaube nicht, dass wir je zu 100% geheilt sind. Das ist zu viel Perfektionismus und zu unmenschlich. Ich glaube, dass es im Leben darum geht in seine Kraft zu kommen, Traumata und limitierende Glaubenssätze zu lösen, seine Fähigkeiten erkennen, auszubauen und diese Gabe in die Gesellschaft zu bringen.

Sich mit Heilung unter Druck zu setzen halte ich demnach also für kompletten Schwachsinn. Das würde ja implizieren, dass wir mit unseren Verletzungen nicht in Ordnung sind. Doch das sind wir! Wir sind vollständig so wie wir sind. Wir sind auf einer wunderbaren Reise und da erkennen wir und akzeptieren wir ständig, denn das Leben wird immer das zu uns bringen, was wir gerade benötigen, um zu wachsen. Und zwar auch so lange, bis wir es begriffen haben.

Wir sind vollständig, so wie wir sind!

Heilen ist also eine Reise und zwar eine unglaublich spannende, voller Abenteuer! Sich auf diese Reise zu begeben wird stets mit weiterer Lebensqualität und Erkenntnissen belohnt, so meine Erfahrungen. Doch man muss sich bewusst sein, das Persönlichkeitsentwicklung oder eben Heilung nie aufhört.
Das wäre ja schließlich langweilig.

Die Möglichkeiten sind jedoch absolut Vielfältig. Da gibt es Breathwork, EFT, Theta Healing, Yoga…. Der Markt der Möglichkeiten, die richtung klassische Persönlichkeitsentwicklung gehen ist riesig!
Mein Liebling ist Reiki, da es so wunderbar sanft und gleichzeitig mächtig wirkt, aber auch Yoga und Meditation sind wunderschön, um zu erkennen und entwickeln.

Je nach Traumata oder Situation ist aber auf jeden Fall auch Psychotherapie nötig und hilfreich!


In diesem Sinne, lass es dir gut gehen und frohe Heilung!
Judy✨

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Reich

 

Eines Tages treffen sich zwei Männer auf der Straße. Der eine hat ein dickes Auto, das neuste Handy und hinten auf dem Anhänger eine Yacht. Der Andere geht zu Fuß, das Einzige, was er dabei hat, ist sein Rucksack.
Sie begrüßen sich und sprechen eine Weile miteinander.
Irgendwann sprechen sie über Reichtum. Der Mann, der lediglich den Rucksack dabei hat sagt: „Ich bin reich!“ Das verwundert den anderen Mann: „Wie kannst du reich sein? Du hast doch noch nichtmal ein Auto?“ Doch der andere entgegnet: „Doch ich bin reich, Ich habe alles was ich brauche.“✨

Bist du reich?
Ich bin unglaublich reich!

Ich weiß, dass ich einer der wenigen Menschen bin, der zufällig in ein so reiches Land reingeboren wurden.
Ich habe nichts dafür getan. Ich hatte einfach nur Glück!

Uns geht es gut. Uns geht es so verdammt gut.
Und ich weiß genau wie ich immer dachte, die Reichen, die haben ja viel zu viel. Die müssen den Armen mal was abgeben.
Ich habe mich nicht als reich gesehen.
Nein! Wir sind so verdammt reich!
Und trotzdem beschweren wir uns ständig.

Ich will mich nicht beschweren.
Ich will Geben.
Ich will wertschätzen, was ich habe.
Und ja man. Ich habe so fucking viel!

Danke
Judy

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Jam out

Wir haben unsere Gefühle in der Hand.
Wir sind nicht unsere Gefühle. .
Jeder muss seinen Weg finden mit Ihnen umzugehen und meine Ballettlehrerin hat einmal ihre Methode mit mir geteilt:
Wenn es ihr mal nicht gut geht, dann dreht sie die Musik auf und tanzt so lange, bis es ihr wieder gut geht.

Mittlerweile weiß ich auch warum das so wirkungsvoll ist.
Wir lassen die Gefühle zu. Wir gehen durch sie durch, anstatt sie zu verdrängen und sich aufstauen zu lassen.
Wir verarbeiten.

Und meine Ballettlehrerin hatte Recht. Es hilft.
Nachdem man die Gefühle einmal ausgestanzt hat, geht es einem besser. Man ist wieder freier.
Also dreh die Musik auf und jam die Gefühle raus.

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Done is better than perfect.

Perfektionismus. Hachja.

Instagram ist wohl die Perfektionismusplattform schlechthin. Schließlich zeigen wir ja in der Regel nur das, was uns gelungen ist, die „perfekte“ Seite von uns…
Und nicht nur in der Social Media Welt auch in der Realität verfallen wir ihm gerne.
Und so dauert etwas, was man eigentlich innerhalb von 10 Minuten gemacht hätte, zwei Stunden.
Einfach nur, weil das Ergebnis doch bitte perfekt sein soll.

Das ist ein Thema, welches man noch viel weiter vertiefen kann und ich werde auf jeden Fall auch mal ein YouTube-Video dazu machen, aber zunächst möchte ich einmal eine Weisheit weitergeben, an die ich mich immer wieder erinnern muss und die mir auch immer wieder viel Druck nimmt: „Done is better than perfekt!“
Was bringt der ganze Perfektionismus, wenn wir dann nicht fertig werden?
Was, wenn uns der Perfektionismus nur davor hindert überhaupt ins Tun zu kommen? Ich finde das wäre unglaublich schade!
Und wir lernen doch nur wenn wir wirklich „tun“. Wenn wir auch mal falsch abbiegen, hinfallen und dann wieder aufstehen oder zum richtigen Weg zurückkehren.

Ja, sich vom Perfektionismus zu lösen hat auch etwas mit Mut zu tun. Mit Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Denn wenn ich mich nicht über das, was ich herausbringe definiere, dann kann ich viel entspannter sein und mir selber viel mehr Raum zur Entwicklung geben.

Also: Lieber mal ins Tun kommen, anstatt sich im Perfektionismus zu verlieren.

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To-Do-Liste

Ich muss noch das, das, das und das machen.
Na? Kommt dir das bekannt vor?

Meine todo Liste ist ewig lang und ständig fallen mir noch mehr Dinge ein, die ich noch tun könnte.
Dinge, die ich eigentlich auch zum Spaß mache, kommen da drauf und werden zur Pflicht.

Sie werden zu Punkten, die ich abarbeiten muss, nicht zu Momenten in meinem Leben, die ich genießen will.

Ich habe beschlossen, damit ist jetzt Schluss.
Ich habe erkannt, dass tut mir ganz und gar nicht gut.

Ja, produktiv sein ist schön. Zu wissen was man geschafft hat, auch.
Aber nur produktiv zu sein tut einfach nicht gut.

Ich habe mich gefragt, wann ich das letzte mal etwas gemacht habe, was keinen Sinn ergeben hat?
Etwas, wobei ich nichts gelernt habe, etwas wo ich einfach kindisch oder faul war. Wo ich einfach gelebt habe…
Und mir ist tatsächlich nichts eingefallen.
Viel zu sehr war ich im Arbeits-/Optimierungsrad gefangen.

Ich habe genug, was ich tun MUSS auf der Arbeit.
Ich habe Dinge, die ich tun WILL zu Hause. Und wenn mir mal nicht danach ist, dann ist das okay.

Ehrlich gesagt mache ich sogar viel mehr, wenn ich einfach kann. Wenn ich nähe, lese, male, einfach weil ich gerade Lust drauf habe.
Wenn ich mir ein Tutorial für Photoshop anschaue, weil es mich einfach interessiert hat und nicht weil ich mich dazu verpflichtet habe genau dies zu tun.
Wenn ich joggen gehe, ganz einfach weil meine Beine nach Bewegung geschrien haben und nicht weil in meinen Kalender ein Reminder rot umrandet ist.

Das entscheidende ist Vertrauen. Vertrauen zu mir, dass ich schon genug motiviert sein werde für das, was gerade wichtig ist. Vertrauen zum Universum, dass das was gerade entscheidend ist schon von selber kommen wird.
Und zu wissen, dass egal wie faul ich bin, ich wertvoll bin.
Zu wissen, dass mein Wert unabhängig von jeglichem Resultat ist, dass ich erzeugt habe.

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Die Magie der Musik⠀ ♫♪⠀⠀⠀⠀

Ich habe gewusst, Musik ist emotional, Ich habe gewusst, dass sie einen Einfluss auf uns hat.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Aber ich muss zugeben, Ich habe vergessen, wie stark dieser ist.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Ich habe vergessen, welche Macht sie auf uns hat.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Wie wir uns mit ihr aber auch selber beeinflussen können.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Sie ist ein Tool um unsere Stimmung zu verändern und Dinge zu verarbeiten. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
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Musik verstärkt unsere Emotionen.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Mit ihr können wir uns in Situationen einfühlen. Sie auf- und verarbeiten. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Sie entfacht Leidenschaft. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Mit ihr entfliehen wir dem Alltag.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Mit ihr sind wir frei.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

Musik schafft unvergessliche Momente. ⠀⠀⠀⠀⠀
Momente des Lebens. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
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Was spricht also gegen eine Tanzeinlage?⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Was spricht gegen eine musikalische Untermalung, um die Dramatik der Momente noch mehr auszukosten?⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Warum nicht einfach mal allen Stress rausweinen?
Warum nicht einmal alles fühlen, was gefühlt werden will?⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Und die Musik als Tool nutzen, um genau das zu können?⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
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Lass es dir gut gehen! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Judy

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Einmal raus bitte.


Letztes Wochenende war ich in Berlin und es hat mir unglaublich gut getan.
Gar nicht unbedingt weil es Berlin war, sondern weil ich einmal raus gekommen bin.
Weil ich Abstand gewinnen konnte, neue Eindrücke bekam und andere Menschen kennenlernen durfte.
Ich weiß nicht wie es dir geht, aber regelmäßig unterschätze ich, wie sehr einen dieses ‚Rauskommen‘ gut tun kann.
Wie inspirierend neue, frische Impulse sind.

Und dafür muss man nicht nach Berlin. Da reichen schon kleine Ausflüge.
Wie wäre es mit einem Wandertag, oder alten Freunden, die man ewig nicht gesehen hat, einen Besuch abzustatten oder wie wäre es einfach mal mit einem Spaziergang ohne Google Maps und ohne Plan?

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Mady Morrison

Passend zum letzten YouTube Video hatte ich gestern beim YouTube Festival die Möglichkeit jemand verdammt cooles endlich mal live kennen zu lernen.

Mady Morrison, die nicht nur wunderbare Meditations- und Yoga-Videos auf YouTube teilt, sondern einfach mit ihrer ganzen Lebensart ein Vorbild ist.

Mady, du bist reflektiert, du schaffst es wunderbar die Welt mit all ihren Facetten zu sehen und du gehst mit einem vorbildlichen Anspruch an dich selber nach draußen. Danke ✨

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