Wildflower

✨Albert Einstein hat gesagt: „Es gibt zwei Arten sein Leben zu leben: Entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so, als wäre alles eines. Ich glaube an Letzteres.”✨

Ich auch.

Die Natur ist eins von ihnen.
Sie ist nicht nur wunderschön, sondern sie bietet auch alles, was der Mensch braucht um gesund zu sein.

Letztes Wochenende war ich bei einer Kräuterwanderung.
Diese hat mir nochmal gezeigt an wie vielen Wundern ich blind vorbeilaufe.
Wenn alles schnell schnell gehen muss, dann sieht man sie nicht, die kleinen Wunder. Umso wichtiger, sich mal die Zeit zu nehmen und mal genauer hinzuschauen. Mal bewusst zu riechen, zu fühlen und zu schmecken und die ganze Energie der wunderbaren Pflanzen in sich aufsaugen.
Wir sind bei strahlenden Sonnenschein am Rhein entlang gegangen und haben verschiedene Kräuter und ihre Heilweisen kennen gelernt.
Es ist doch erstaunlich wie viel Energie und Gesundheit in diesen kleinen grünen Dingern ist und was man alles damit machen kann.
Und das krasseste, es ist vollkommen kostenlos. Ein Geschenk der Erde, einfach so. Wenn man dafür nicht dankbar sein sollte, dann weiß ich auch nicht.

Ich war schon als Kind interessiert an Kräutern und ihren Heilweisen. Mein Opa hat da mit Sicherheit seinen Part zu beigetragen.
Irgendwie habe ich das die letzten Jahre etwas aus den Augen verloren. Ich dachte in einer Stadt geht das nicht.
Offensichtlich lag ich da falsch.
Ich mache die Augen jetzt wieder auf. Ich beachte die kleinen Wunder und lerne dazu, was man alles mit ihnen machen kann.
Ich finde das ist das mindeste bei so einem wunderbaren Geschenk.

Schaut euch mal um, was da so um euch grünt.

Eure Judy

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Anker

Letzte Woche war ich bei fiftyfifty beim Creative Morning. Den Tag zuvor habe ich mich noch über das Wetter beschwert, über dies, über das… Ich bin vom perfekten Szenario ausgegangen und habe kritisiert, dass dieses Szenario nicht eingetreten ist. Doch die Frage ist, wo liegt der Anker?

Als Rednerin war eine ehemalige Obdachlose eingeladen worden. Sie hat darüber erzählt wie toll sie es findet nun zu einem zuhause fahren zu können. Wie sie sich freut, wenn sie ihre eigene Tür auf und zu machen kann. Wie toll es ist einen eigenen Schlüssel zu haben. Sie war dankbar. Dankbar für Dinge, die wir für selbstverständlich nehmen. Ihr Anker war bei 0. Bei: Kein Haus, kein Bett, keine Tür. Bei: Auf der Straße.

Ja, jeder hat Probleme und jeder hat auch das gute Recht dazu. Aber regelmäßig den Anker auszuwerfen und zu checken‚ wie sehen meine Probleme in Relation aus, das macht uns glücklich. Und das ist nur fair. Da sind schließlich Menschen, die ganz andere Probleme haben.

Eure Judy

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Hör dir zu

Ist es nicht komisch, dass wir aufgehört haben auf unseren Körper zu hören?
Dass wir nicht mehr verstehen, was unser eigener Körper uns sagen will?

Wieso arbeiten wir gegen ihn, vertrauen ihm nicht?
Der Körper ist ein Wunder.
Dass wir Tag für Tag aufwachen und leben, ist ein Wunder. Und wir wertschätzen es nicht. Wir nehmen alles für selbstverständlich und denken: „Körper, nerv mich jetzt nicht. Hör auf wehzutun.“ Und schmeißen eine Tablette ein. Anstatt wir innehalten und dem Ursprung auf den Grund gehen, anstatt wir zuhören und dankbar sind, dass es diese Stimme überhaupt gibt.

Nein, wir rennen von einem Termin zum nächsten, wir essen schnell, damit das Hungergefühl uns nicht weiter nervt, wir „müssen müssen müssen.“ Und letztendlich haben wir doch nicht alles geschafft und schlafen mit einem unguten Gefühl ein, mit dem wir auch wieder aufwachen.

Hey, dein Körper bringt Meisterleistungen, jeden Tag!
Und ein aufrichtiges Zuhören, Lieben und Umsorgen gebührt ihm. Oder nicht?
Denn er will ja funktionieren, will dir deinen Alltag ermöglichen, will für dich voller Energie sein.
Deswegen: Hör zu!

Alles Liebe
Judy

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Wunder

 

Ich war gestern in dem Film ‚Wunder‘ und habe verschiedene Impulse mitgenommen.

Zum Einen fand ich den Grundschullehrer toll, denn er hat jeden Monat mit einer neuen Maxime begonnen und seinen Schülern damit Stück für Stück Werte vermittelt und sie inspiriert.Zum Anderen war die Hauptaussage des Films, dass wir uns immer viel zu sehr in Oberflächlichkeiten verlieren und vergessen das Hauptaugenmerk auf den Menschen mit als seinen Facetten zu legen.
Ich sage nicht, dass aufs Aussehen zu achten das Schlimmste ist, das glaube ich nicht, aber die Gedanken, Einstellungen und vor allem Taten sind doch elementar. Die zu erfassen benötigt jedoch Zeit, Zeit die wir den Menschen geben müssen, um sie überhaupt erst kennen zu lernen und wenn wir innerhalb von Sekunden meinen die Person erfasst zu haben, dann ist das zwar menschlich, aber wird keinem Menschen in seiner Komplexität gerecht.

Der Film hat mich also nochmal daran erinnert geduldig zu sein, meine Vorurteile zu reflektieren und hinten anzustellen.

Weiterhin erinnert der Film nochmal daran wie wichtig der Zusammenhalt in der Familie und unter Freunden ist. Egal was kommt, Menschen bei denen man man selbst sein kann und die einen unterstützen, egal was man tut, das sind doch letztendlich die Menschen bei denen wir Kraft tanken, nur leider vergessen wir das immer viel zu schnell. Da ist das Ego, das mit Karriere bedient werden will, das meint es auch alleine zu können, aber eins der Grundbedürfnisse ist es einem „Stamm“ anzugehören und ein soziales Umfeld zu haben.

Ich habe mir heute jedenfalls ganz viel Zeit zum quatschen mit meiner Mitbewohnerin gelassen und mit meinen Eltern telefoniert. ♥️

Ich hoffe, dass ich euch inspirieren konnte.
Eure Judy

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Ausbrechen

Der böse Alltag
Montags bis Freitags die gleiche Arbeit, die gleichen Aufgaben, die gleichen Menschen, der gleiche Weg zur Arbeit.
Daraus resultierend die gleichen Gedanken. Die Vergangenheit als Vorhersage für die Zukunft.

Wo ist der Kitzel etwas Neues zu tun?
Wo die Aufregung sich weiterentwickeln zu können?

Wer immer tut was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.
Der Spruch ist mir letztens nochmal über den Weg gelaufen.
Und wer immer das gleiche tut, bleibt bei der Erwartung der gleichen Ereignisse.
Die dann auch eintreten.
Ausbrechen.
Ausbrechen aus der Routine, dem Alltag. Mit Hinblick auf Neues. Um sich weiterzuentwickeln, neue Erfahrungen zu machen und damit neue Gedanken und Perspektiven zu beeinflussen.
Wie wäre es mal wieder mit einer Reise?
Einem anderen Café?
Mit einem anderen Weg zur Arbeit?
Das muss gar nichts großes sein, selbst eine kleine Veränderung kann schon so viel bewirken.

Alles Liebe 
Judy

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Anonym

Ich tu so als hätte ich nichts gehört. 
Ich bin heute mit dem Zug in die Heimat gefahren. 
Ich fahr gerne Zug, denn ich mag das Gefühl mich fortzubewegen und gleichzeitig noch andere Dinge tun zu können. 
Und ich finde es auch immer interessant zu sehen wie sich andere Menschen verhalten. Ich überlege mir gerne, wo sie wohl hinfahren, wie ihr Leben aussieht. 
Heute saß schräg hinter mir ein kleines Mädchen, die angerufen wurde und am Telefon ihrer Freundin gesagt hat: ‚Meine Mutter hat mich rausgeschmissen. Ich glaube ich fahre jetzt zu meinem Vater’ und dabei kurz vorm weinen war. 
Es hat mir in der Seele weh getan. Ich kenne dieses Gefühl. Ich weiß wie es einfach weitergegeben zu werden. Sich wie ein Spielzeug zu fühlen, dass man wenn man keine Lust mehr hat, weitergibt.
Nur ich wusste nicht genau wie ich mich verhalten soll. Die Menschen um mich rum haben entweder wirklich nichts gehört oder zumindest so getan. 
Ich habe zu dem Mädchen gesagt: ‚Rutsch mal ein Stück‘. Ich habe sie gefragt wie alt sie ist und ob ihr Vater weiß, dass sie gerade auf dem Weg zu ihm ist. Sie war kurz vorm weinen. 
Ich habe ihr versucht zu erklären, dass sie nichts dafür kann. Dass Eltern auch manchmal einfach überfordert sind. Ich habe ihr gesagt, wie toll sie ist, dass sie mit 13 schon so selbstverständlich alleine mit dem Zug zwischen den großen Städten fährt und sich das selber organisiert.
Ich wollte so viel mehr sagen und hatte gleichzeitig Angst vielleicht nicht das Richtige zu sagen. Dann musste sie schon aussteigen. 
Ich glaube sie hat sich wenigstens ein bisschen besser gefühlt und sie hat sich bedankt, dass ich mich neben sie gesetzt habe. 
Was ich damit sagen will? 
Helfen wir einander und tun nicht einfach so als hätten wir nichts gehört. 
Und was ich für mich gelernt habe?
 Ich will lernen. Ich will wissen welche Worte die Richtigen sind. 
Und gleichzeitig ist es doch das, was unser Leben ausmacht oder nicht? Die menschlichen Beziehungen, das Einander, das Zusammen.

Hört bitte hin.

Eure Judy

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Zu viel

Ist euch auch manchmal einfach alles zu viel? 
Ihr kämpft gegen euch, versucht allen Erwartungen gerecht zu werden, und verliert dabei einfach euch selbst?

Bei mir war es wieder so weit. Und auch, wenn ich eigentlich weiß, was mir dann hilft, kann ich mir das manchmal einfach nicht erfüllen. Ich weiß, dass ich zum Yoga gehen sollte, dass ich Joggen gehen sollte, dass ich einfach mal den Pauseknopf drücken sollte. Stattdessen versuche ich meine Gefühle zu unterdrücken. Arbeite viel, lenke mich unentwegt ab und auch wenn mein Umfeld vielleicht schon längst gemerkt hat, dass es mir eigentlich gar nicht so gut geht, wie ich tue, gestehe ich es mir einfach nicht ein. Weil dann bin ich ja schlechter, schlechter als die anderen. Ich bin nicht stark, denn ich kämpfe nicht.
 Und vielleicht sind es auch gar nicht die Erwartungen der anderen, vielleicht sind es einfach meine Erwartungen, wie ich denke, dass ich sein sollte.
 Und manchmal brauche ich ein bisschen, um zu verstehen was da abgeht. Was meine Gefühle mir eigentlich sagen wollen.

Doch, wenn man es verstanden hat, dann muss man dem Nachgehen, denn eins ist sicher, das Leben wird dich immer wieder daran erinnern, dass du noch nicht ins nächste Level gehen kannst, wenn du diese eine Hürde noch nicht gemeistert hast.
 Dann ist es Zeit in sich zu gehen, zu reflektieren in welchem Level des Lebensspiels ich gerade hänge und welche Hürde es genau ist, die es zu meistern gilt.

Was mir dann immer extrem hilft ist die Natur. 
Raus und ab ins grüne, der Natur ist egal wer du bist, was du machst, sie gibt dir immer ihre Ruhe, sie ist dir immer eine Konstante, denn sie ist immer da. 
In der Natur kann ich durchatmen, mein Gleichgewicht wiederherstellen und ohne Ablenkung einfach mal denken.  
Also lieber einfach mal die Schuhe an und entweder direkt aufs Feld oder in den nächsten Park.

Habt einen schönen Tag.
Eure Judy

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