TEILZEITHIPPIE | Was ich auf dem Jakobsweg gelernt habe

Hallo! Schön, dass du da bist!

Im August 2017 bin ich den portugiesischen Jakobsweg gegangen und habe dort unglaubliche Erfahrungen gemacht. Ich habe spannende Gespräche mit tollen Menschen geführt. Ich habe unfassbar viel über das Leben, aber auch über mich gelernt. Das Wichtigste möchte ich dir mit diesem Video weitergeben.

Lass dich inspirieren.

Judy

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Jam out

Wir haben unsere Gefühle in der Hand.
Wir sind nicht unsere Gefühle. .
Jeder muss seinen Weg finden mit Ihnen umzugehen und meine Ballettlehrerin hat einmal ihre Methode mit mir geteilt:
Wenn es ihr mal nicht gut geht, dann dreht sie die Musik auf und tanzt so lange, bis es ihr wieder gut geht.

Mittlerweile weiß ich auch warum das so wirkungsvoll ist.
Wir lassen die Gefühle zu. Wir gehen durch sie durch, anstatt sie zu verdrängen und sich aufstauen zu lassen.
Wir verarbeiten.

Und meine Ballettlehrerin hatte Recht. Es hilft.
Nachdem man die Gefühle einmal ausgestanzt hat, geht es einem besser. Man ist wieder freier.
Also dreh die Musik auf und jam die Gefühle raus.

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Interrail 2018

Blessed are the curious one for they shall have adventures.
Es war ein wunderbares Abenteuer. Jeden Tag!
Ich bin mit einer Freundin von Düsseldorf nach Prag, nach Bratislava gereist, in die High Tatras in der Slowakei wandern gegangen und weiter mit dem Zug nach Wien, nach Budapest, nach Rijeka in Kroatien, nach Ljubljana in Slowenien, nach Trieste und Verona in Italien gefahren.
Wir haben so viel gesehen, wir haben so viele Geschichten gehört, wir haben so viele verschiedene Menschen und Kulturen kennen gelernt und jeder hat uns eine neue Perspektive aufs Leben und die Welt mitgegeben.

Ich empfinde es als Privileg solche Reisen machen zu dürfen. Wir wurden zwar mal nach Pässen gefragt, aber nie wurde mehr kontrolliert. Grenzen einfach zu überwinden war früher nicht selbstverständlich und wenn man die Entwicklungen in England sieht, vielleicht in Zukunft auch nicht. .
Ich habe gelernt wie wichtig es ist, den Vorurteilen Fakten gegenüberzustellen und aus Erwartungen Erfahrungen zu machen.
Aber auch zu verstehen, was in der Welt passiert.
Ich finde, dass wir Jungen die Verantwortung haben, uns mit den Geschehnissen und Zusammenhängen auseinanderzusetzen.

Eine ganz triviale Sache ist mir jedoch auch nochmal klar geworden:
Egal wo. Wir sind doch alle nur Menschen. Wir haben alle die gleichen Bedürfnisse und gleichen Probleme.
Die verschiedenen Kulturen und Einflüsse prägen uns unterschiedlich und das spiegeln wir dann im Weiteren wider, doch im Kern sind wir alle gleich. Einfach nur Menschen. Und das verbindet uns. Deswegen sollten wir zusammenhalten, uns und das Leben wertschätzen und nicht dagegen arbeiten.

Und jetzt?
Ich will mehr. Ich habe Blut geleckt. Reisen ist wunderbar. Reisen nährt die Seele und den Intellekt.
Reisen ist nicht immer nur geil. Natürlich nicht. Aber nach einer Reise kommst du mit einer anderen Perspektive, mit einem
anderen Horizont wieder zurück. .
Explore the world
Judy

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Wunder

 

Ich war gestern in dem Film ‚Wunder‘ und habe verschiedene Impulse mitgenommen.

Zum Einen fand ich den Grundschullehrer toll, denn er hat jeden Monat mit einer neuen Maxime begonnen und seinen Schülern damit Stück für Stück Werte vermittelt und sie inspiriert.Zum Anderen war die Hauptaussage des Films, dass wir uns immer viel zu sehr in Oberflächlichkeiten verlieren und vergessen das Hauptaugenmerk auf den Menschen mit als seinen Facetten zu legen.
Ich sage nicht, dass aufs Aussehen zu achten das Schlimmste ist, das glaube ich nicht, aber die Gedanken, Einstellungen und vor allem Taten sind doch elementar. Die zu erfassen benötigt jedoch Zeit, Zeit die wir den Menschen geben müssen, um sie überhaupt erst kennen zu lernen und wenn wir innerhalb von Sekunden meinen die Person erfasst zu haben, dann ist das zwar menschlich, aber wird keinem Menschen in seiner Komplexität gerecht.

Der Film hat mich also nochmal daran erinnert geduldig zu sein, meine Vorurteile zu reflektieren und hinten anzustellen.

Weiterhin erinnert der Film nochmal daran wie wichtig der Zusammenhalt in der Familie und unter Freunden ist. Egal was kommt, Menschen bei denen man man selbst sein kann und die einen unterstützen, egal was man tut, das sind doch letztendlich die Menschen bei denen wir Kraft tanken, nur leider vergessen wir das immer viel zu schnell. Da ist das Ego, das mit Karriere bedient werden will, das meint es auch alleine zu können, aber eins der Grundbedürfnisse ist es einem „Stamm“ anzugehören und ein soziales Umfeld zu haben.

Ich habe mir heute jedenfalls ganz viel Zeit zum quatschen mit meiner Mitbewohnerin gelassen und mit meinen Eltern telefoniert. ♥️

Ich hoffe, dass ich euch inspirieren konnte.
Eure Judy

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