To-Do-Liste

Ich muss noch das, das, das und das machen.
Na? Kommt dir das bekannt vor?

Meine todo Liste ist ewig lang und ständig fallen mir noch mehr Dinge ein, die ich noch tun könnte.
Dinge, die ich eigentlich auch zum Spaß mache, kommen da drauf und werden zur Pflicht.

Sie werden zu Punkten, die ich abarbeiten muss, nicht zu Momenten in meinem Leben, die ich genießen will.

Ich habe beschlossen, damit ist jetzt Schluss.
Ich habe erkannt, dass tut mir ganz und gar nicht gut.

Ja, produktiv sein ist schön. Zu wissen was man geschafft hat, auch.
Aber nur produktiv zu sein tut einfach nicht gut.

Ich habe mich gefragt, wann ich das letzte mal etwas gemacht habe, was keinen Sinn ergeben hat?
Etwas, wobei ich nichts gelernt habe, etwas wo ich einfach kindisch oder faul war. Wo ich einfach gelebt habe…
Und mir ist tatsächlich nichts eingefallen.
Viel zu sehr war ich im Arbeits-/Optimierungsrad gefangen.

Ich habe genug, was ich tun MUSS auf der Arbeit.
Ich habe Dinge, die ich tun WILL zu Hause. Und wenn mir mal nicht danach ist, dann ist das okay.

Ehrlich gesagt mache ich sogar viel mehr, wenn ich einfach kann. Wenn ich nähe, lese, male, einfach weil ich gerade Lust drauf habe.
Wenn ich mir ein Tutorial für Photoshop anschaue, weil es mich einfach interessiert hat und nicht weil ich mich dazu verpflichtet habe genau dies zu tun.
Wenn ich joggen gehe, ganz einfach weil meine Beine nach Bewegung geschrien haben und nicht weil in meinen Kalender ein Reminder rot umrandet ist.

Das entscheidende ist Vertrauen. Vertrauen zu mir, dass ich schon genug motiviert sein werde für das, was gerade wichtig ist. Vertrauen zum Universum, dass das was gerade entscheidend ist schon von selber kommen wird.
Und zu wissen, dass egal wie faul ich bin, ich wertvoll bin.
Zu wissen, dass mein Wert unabhängig von jeglichem Resultat ist, dass ich erzeugt habe.

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